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28. September 2014
Pop

Albumreview: Ashley Roberts mit ihrem ersten Soloalbum "Butterfly Effect"

Albumreview: Ashley Roberts mit ihrem ersten Soloalbum

Die amerikanische Sängerin Ashley Roberts ist als Mitglied der erfolgreichen Girlgroup The Pussycat Dolls ("Don't Cha", "Buttons") bekannt geworden. Dabei stand sie aber immer im Schatten von der Frontfrau Nicole Scherzinger. In der Zwischenzeit ist sie allerdings solo unterwegs und hat gerade ihr erstes Album mit dem Titel "Butterfly Effect" vorerst exklusiv im Vereinigten Königreich und Irland veröffentlicht. Eine Review dazu findet ihr hier.

Das Album beginnt direkt mit der ersten Single "Clockwork", die bereits im Mai dieses Jahres erschienen ist. Es ist eine starke Pop-Ballade, die sich in den Strophen langsam aufbaut und im Refrain dann ihren Höhepunkt findet. Im Anschluss folgt die aktuelle Single "Woman Up", die ein Powersong für alle Frauen darstellt. Sie ist deutlich lauter als der Vorgänger, beinhaltet aber zu wenig Höhepunkte. Mit "Lonely Nights (Hey You)" wird es danach wieder etwas ruhiger. Der Song handelt davon, dass alle Menschen im Grunde gleich sind. Die Lyrics sind ganz gut und der Track an sich kann auch überzeugen.

Der Track "All In A Day" experimentiert mit verschiedenen Sounds und Beats und ist dadurch ein klares Highlight auf dem Album. In den Lyrics geht es um die Veränderung der Liebe zu einem anderen Menschen innerhalb von nur einem Tag. Mit "Ride Or Die" folgt danach ein weiterer gelungener Song, der besonders durch die Country-Einflüsse überrascht. Leider sind hier aber die Strophen deutlich stärker als der Refrain. Das ist auch beim nächsten Track "My Song" der Fall. Hier nervt der Refrain spätestens beim dritten Hören, während die Strophen ganz gut gelungen sind. Das siebte Lied auf dem Album "Midas Touch" stellt dann den Tiefpunkt des Albums dar, da es überhaupt keine Höhepunkte hat und schnell zu dem Song wird, der lieber übersprungen wird.

Anders sieht es bei "Wild Heart" aus, der seine Highlights in den Übergängen von den Strophen zum Refrain hat. Hier kann Ashley's Stimme auch endlich mal wieder richtig überzeugen und die Produktion ist auch sehr gut. Zum Abschluss des Albums gibt es mit "Standing In The Rain" und "Face Of Love" noch zwei reine Balladen. Hier wird vor allem Wert auf starke Vocals gelegt, dafür ist das Singlepotenzial bei den beiden Tracks gleich null. Sie bilden aber auf jeden Fall einen tollen Abschluss des Debütalbums von Ashley.

Fazit: Ashley Roberts beweist auf "Butterfly Effect" eindeutig, dass sie nicht nur eine Tänzerin ist, sondern auch eine wirklich gute Sängerin. Denn von den Vocals her kann der Longplayer auf jeden Fall sehr überzeugen. Die zehn Tracks sind zum großen Teil auch sehr gut produziert und alle Fans von normaler Popmusik werden den Kauf des Albums sicherlich nicht bereuen. Andererseits wird es der Longplayer auch nicht in eine Liste der besten Alben aller Zeiten schaffen, aber das kann ja ihr Ziel für das nächste Werk werden.

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Hier könnt ihr euch das offizielle Musikvideo zu der aktuellen Single "Woman Up" ansehen:

Und hier gibt es noch den Clip zu der starken Vorgängersingle "Clockwork":

Zuletzt aktualisiert am 28. September 2014 um 11:51 Uhr.

 
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