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13. April 2014
Pop / Indie

Albumreview: Luca Vasta mit ihrem Debütalbum "Alba"

Albumreview: Luca Vasta mit ihrem Debütalbum

Bis vor ein paar Jahren war Luca Vasta, die eigentlich Nadine Vasta heißt, noch Moderatorin bei dem bekannten TV-Sender VIVA. Allerdings war ihr eigentliches Ziel immer, Sängerin zu werden und ein eigenes Album zu veröffentlichen. Dieser Wunsch hat sich jetzt erfüllt, denn an diesem Freitag (11. April 2014) erschien ihr Debütalbum mit dem Titel "Alba".

Das Album wird von dem sehr ruhigen Song "Angel Heart" eröffnet. Dieser stellt ein sehr gelungenes Intro dar und zeigt schon sehr gut, in welche Richtung "Alba" geht. Als zweiter Song folgt direkt das große Highlight des Albums, nämlich die aktuelle Single "Black Tears White Lies". Den Track kann man durchaus als dunklen Popsong bezeichnen, der etwas mystisch klingt und gerade deswegen einfach genial ist.

Mit "Golden Sea" präsentiert Vasta einen Track, der durchaus in die 1970er und 80er passen würde. Leider sind hier aber die Strophen deutlich besser gelungen als der etwas nervige Refrain. Das darauf folgende "Take the Gun" ist eine Piano-Ballade, die sehr traurig geworden ist. Singletauglich ist der Track auf jeden Fall nicht, aber er passt sehr gut zum gesamten Album.

Der Track "Heartbeat" gehört auf jeden Fall zu den interessantesten Songs auf "Alba". Hier gibt es große Klangunterschiede und sogar eine A Capella gesungene Bridge. Mit Liedern wie "Heartbeat" beweist Vasta, das sie keine Moderatorin, die einfach mal schnell auch Sängerin werden wollte, sondern eine echte Vollblutmusikern ist.

Der wohl ruhigste Song auf dem Album ist "Dear Alba", der an großartige Songs von Lana Del Rey oder Birdy erinnert und auf jeden Fall zu den stärksten Songs von "Alba" zählt. Bei dem Titel "Imperial (I Don't Wanna Dance)" denkt man gleich an einen lauteren Song und tatsächlich wird uns hier ein Up-Tempo Popsong geboten, der stark an die 80er Jahre erinnert. Auch der Track ist sehr gut produziert und wird von Luca Vasta perfekt vorgetragen.

Mit "Sometimes You're Right" gibt es darauf einen soliden Poptrack, der aber nicht wirklich im Ohr bleibt. Hier fehlt noch ein gewisser Höhepunkt, denn so ist es eher ein Füllertrack auf "Alba".

Ein weiteres großes Highlight auf "Alba" stellt der Song "Travel Safe" dar. Die zerbrechlich gesungenen Strophen und der ohrwurmlastige Refrain sind einfach ein genialer Mix. Dazu noch die dramatische Background-Musik und schon entsteht ein richtig toller Song.

Die Debütsingle "Cut My Hair" darf natürlich auch nicht auf dem Album fehlen. Der Popsong war schon letztes Jahr ein großer Ohrwurm und bleibt das natürlich auch. Der Track passt perfekt zum derzeitigen Frühlingswetter und überzeugt vor allem durch den starken Refrain.

Abgeschlossen wird "Alba" von dem Song "Wicked Games", der übrigens kein Cover des erfolgreichen Deep House Songs von Parra For Cuva feat. Anna Naklab darstellt, sondern ein weiterer selbstgeschriebener Song von Luca Vasta ist. Sie stellt damit eine Ballade vor, deren Refrain sofort ins Ohr geht und die das Album perfekt abschließt. Vor allem zum Ende hin wird der Track immer besser.

Bei iTunes gibt es noch den Bonus Track "Sun", der gerne auch auf der CD Version dabei sein könnte. Zwar ist der Track kein großes Highlight, passt aber sehr gut zum Rest des Albums.

Fazit: Mit "Alba" legt Luca Vasta direkt ein großartiges Debütalbum hin. Bei einigen Songs fehlt zwar noch der große Höhepunkt, aber insgesamt ist es ein wirklich gutes Gesamtkunstwerk. Vor allem die Tracks "Black Tears White Lies", "Travel Safe" und "Cut My Hair" stechen beim ersten Hören sofort hervor. Wer auf Indie Pop steht, sollte sich das Album unbedingt anhören. Allerdings sollte man nicht erwarten, dass das komplette Album im Stil der Debütsingle "Cut My Hair" ist, denn "Alba" geht eher in die Richtung der zweiten Single "Black Tears White Lies". 

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Hier könnt ihr euch das Musikvideo zur aktuellen Single "Black Tears White Lies" ansehen:

Und hier gibt es das Musikvideo zu ihrer ersten Single "Cut My Hair":

Zuletzt aktualisiert am 13. April 2014 um 13:53 Uhr.

 
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